Mineralstoff-Dysbalance beim Hund: Wenn der Körper instinktiv nach Erde hungert
- Mandy

- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Es passiert oft ganz plötzlich beim Spaziergang: Der Hund bleibt stehen und fängt an, geradezu gierig einen Klumpen Erde zu fressen, an Steinen zu lecken oder Wurzeln auszugraben. Was für uns Menschen oft unverständlich oder nach einer schlechten Angewohnheit aussieht, ist aus medizinischer Sicht oft ein genialer Überlebensinstinkt. Der Hund leidet unter einer Mineralstoff-Dysbalance und versucht, diesen Mangel in der Natur selbst auszugleichen.
Die Illusion vom "Alles-drin"-Futtersack
Wie kann ein Hund, der täglich einen vollen Napf bekommt, überhaupt einen Nährstoffmangel haben? Auf der Verpackung von industriellem Futter steht doch meist, dass alle wichtigen Vitamine und Mineralien zugesetzt sind.
Das Geheimnis liegt in der Bioverfügbarkeit. Die meisten herkömmlichen Futtersorten werden stark erhitzt (extrudiert), wobei die natürlichen Nährstoffe zerstört werden. Um das Futter wieder "vollwertig" zu machen, werden künstliche, im Labor hergestellte Mineralien und Vitamine aufgesprüht. Das Problem: Diese synthetischen Moleküle haben eine völlig andere Struktur als natürliche Nährstoffe. Der Körper des Hundes erkennt sie oft als Fremdstoffe und kann sie auf zellulärer Ebene nur sehr schwer aufnehmen. Das Blutbild beim Tierarzt mag noch normal aussehen, aber tief im Gewebe und in der Zelle herrscht ein echter Mangel.
Das Pica-Syndrom: Die Apotheke der Natur
Wenn der Körper auf Zellebene quasi „verhungert“, meldet das Gehirn einen dringenden Bedarf an Spurenelementen. Da der Hund diese aus seinem synthetischen Futter nicht verwerten kann, sucht er sich andere Quellen.
Mutterboden, Heilerde und Baumwurzeln sind extrem reich an natürlichen Mineralien und Fulvinsäuren. Das Fressen von ungenießbaren Dingen (das sogenannte Pica-Syndrom) ist also ein gezielter Versuch der Selbstmedikation.
Typische Warnsignale für eine Dysbalance
Neben dem typischen Erde-Fressen gibt es noch weitere stumme Hilfeschreie, die auf ein Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt hindeuten:
Exzessives Lecken an Steinen, Beton oder verputzten Wänden
Fressen von Wurzeln und Baumrinde
Stumpfes, glanzloses Fell und brüchige Krallen
Erhöhte Anfälligkeit für Parasiten (Zecken und Flöhe bevorzugen ein übersäuertes, mineralstoffarmes Milieu)
Schuppige, trockene Haut und schleppender Fellwechsel
Die Reico-Lösung: Echte Zell-Nahrung
Anstatt einfach noch mehr chemische Pülverchen in den Hund hineinzustopfen, müssen wir ihm Nährstoffe bieten, die seine Zellen auch wirklich aufschließen und nutzen können.
Hier kommt das absolute Herzstück unserer Philosophie ins Spiel: das mineralische Gleichgewicht. Unsere Reico-Menüs enthalten eine patentierte, einzigartige Mischung aus mikronisierten Algen. Diese Algen liefern alle lebenswichtigen Mineralien in exakt der Form, wie sie in der Natur vorkommen.
Hohe Bioverfügbarkeit: Der Körper erkennt die Nährstoffe sofort und kann sie mühelos in die Zellen schleusen.
Natürliche Regulation: Nach dem Prinzip der Osmose nimmt sich die Zelle nur exakt so viel, wie sie braucht. Der Rest wird natürlich über die Nieren ausgeschieden. Eine belastende Überdosierung, wie sie bei synthetischen Zusätzen droht, ist damit ausgeschlossen.
Sobald die Zellen wieder gesättigt sind, verschwindet der Drang, Erde zu fressen, meist völlig von allein. Der Körper ist wieder im Lot.
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