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Ein kühler Kopf für heiße Pfoten So kommen Hunde sicher durch den Sommer

15. Juni
2 Min. Lesezeit


Wenn die Temperaturen nach oben klettern wird es für unsere Vierbeiner schnell ungemütlich. Während wir Menschen schwitzen um uns abzukühlen besitzen Hunde nur sehr wenige Schweißdrüsen an den Pfoten. Sie müssen die Hitze hauptsächlich über das Hecheln ausgleichen. Hier sind die wichtigsten Antworten auf die brennendsten Sommerfragen der Hundehalter.


Welche Temperatur ist für Hunde zu warm

Jeder Hund reagiert anders auf Wärme. Grundsätzlich gilt aber dass ab einer Außentemperatur von etwa 20 Grad die erste Umstellung im Körper beginnt. Richtig aufpassen müssen Halter ab circa 25 Grad. Temperaturen ab 30 Grad werden für fast alle Hunde zu einer echten Belastung und können ohne rechtzeitige Abkühlung gefährlich werden. Besonders gefährdet sind Welpen ältere Hunde und Rassen mit kurzen Schnauzen.


Was tun bei 30 Grad mit Hund

An extrem heißen Tagen sollte der Tagesablauf komplett an den Stand der Sonne angepasst werden. Große Spaziergänge und sportliche Aktivitäten gehören ausschließlich in die kühlen Morgenstunden oder das spätere Abendlicht. Tagsüber reicht eine ganz kleine Runde zum Lösen im Schatten vollkommen aus.

Für die nötige Erleichterung im Haus sorgt ein schattiger und kühler Ruheplatz. Viele Hunde nehmen eine spezielle Kühlmatte für Hunde dankend an um ihren Körper effektiv herunterzukühlen. Ein wichtiger Tipp für das Auto und die Wohnung betrifft das richtige Lüften. Zugluft durch weit geöffnete Fenster sollte unbedingt vermieden werden da sich Hunde dabei sehr schnell eine schmerzhafte Bindehautentzündung zuziehen können.


Die 7 7 7 Regel im Sommer einfach erklärt

Häufig lesen Hundebesitzer bei der Suche nach Sicherheit im Netz von dieser Faustformel. Sie erinnert uns an drei einfache Grundsätze für heiße Tage.

  • Erstens sollten Hunde ab 25 Grad nicht mehr als 7 Minuten direkter praller Sonne ausgesetzt sein.

  • Zweitens gilt die Aufmerksamkeit dem aufgeheizten Asphalt. Wenn man den eigenen Handrücken nicht für 7 Sekunden schmerzfrei auf den Boden drücken kann ist es viel zu heiß für empfindliche Hundepfoten.

  • Drittens sollte der Hund im Sommer mindestens 7 Mal am Tag die Möglichkeit bekommen frisches und sauberes Trinkwasser aufzunehmen.


Den Mineralstoffwechsel im Blick behalten

Durch das dauerhafte Hecheln im Sommer verdunstet eine immense Menge Feuchtigkeit über die Zunge des Hundes. Dabei verliert der Hundekörper nicht nur reines Wasser sondern auch wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Eine hochwertige Ernährung und passende naturnahe Zusätze unterstützen das natürliche mineralische Gleichgewicht in dieser anstrengenden Jahreszeit. Das fördert die körpereigene Regeneration und sorgt dafür dass die Vitalität und das Wohlbefinden auch an heißen Tagen erhalten bleiben.


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